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Der besondere Fall: Fieber – trotz Antibiotika
Autor: Ingeborg L. Weber MSc

Autorin: Ingeborg L. Weber MSc

Diagnose und Therapie mit Auto-Nosoden in der Kinesiologie

Die Fallbeschreibung einer Patientinmit Fieber, das auch mit Antibiotika nicht besser wurde. Die Patientin hatte folgende Symptome: Bauch- und Rückenschmerzen, Schüttelfrost und 39 Grad Fieber. Durch eine kinesiologische Testung sowie mit der Therapie der Auto-Nosoden wurde die Patientin wieder vollständig gesund.

Bei der 59-jährigen Patientin traten am Samstag, dem 24. Juni 2017 morgens folgende Symptome auf: Ziehen im Unterbauch und imRücken ähnlich wie bei Periodenschmerzen, am Abend Schüttelfrost und 39 Grad Fieber. Sie dachte, die Ursache seien entzündete Mückenstiche vom Abend vorher und nahm Aspirin und blieb das Wochenende im Bett. Das Fieber ging auf 38 Grad zurück.

Am Montag, dem 26. Juni 2017 suchte sie ihren Arzt auf. Er äußerte den Verdacht einer Nierenbeckenentzündung und verschrieb 10 Tabletten Ciprofloxacin 500 mg. Trotz Einnahme des Antibiotikums blieb das Fieber auf 38 Grad.

Am Freitag, dem 30. Juni 2017 wurden bei der Gynäkologin mit Ultraschall der Oberbauch und Unterbauch untersucht ohne Befund. Auch der eingeschickte Urin ergab keinen Laborbefund. Es wurde weiter Ciprofloxacin 500 mg verschrieben. Das Allgemeinbefinden verbesserte sich leicht, aber die Temperatur schwankte unverändert um die 38 Grad.

Am Donnerstag, den 06. Juli 2017 ergab der Laborbefund ein normales Differentialblutbild. Die Leber- und Nierenwerte sowie Elektrolyte waren normal. Das TSH für die Schilddrüse war normal, die Infektionsserologie mit dem Streptolysin O-Ak war mit 22 U/mL im unteren Normalbereich, ebenso die Borrelien Antikörper. Die Auto-Immunserologie Antinukleäre Antikörper war mit einem Titer von 1:160 bei einem Normalwert von 1:80 leicht erhöht. Das C-reaktive Protein – ein Entzündungsmarker – war normal.

Am Montag, den 10. Juli 2017 wurde ein CT des Abdomens angefertigt, weil der Verdacht auf Divertikulose bestand, da das Ziehen imUnterbauch immer noch bestand und auf Druck sich rechts und links verstärkte. Bei einer Koloskopie des Darmes waren 2015 Divertikel festgestellt worden. Aber die Computer-Tomografie war ohne Befund. Am gleichen Tag kam die ratlose Patientin mit dieser Vorgeschichte in die Praxis. Sie hatte inzwischen 30 Tabletten Ciprofloxacin 500 mg eingenommen. Nach dem Absetzen erhöhte sich das Fieber wieder leicht.

Das kinesiologischer Screening mit Organ- Testsätzen von Rubimed und Nosoden- Testsätzen von Staufen-Pharma ergab eine Belastung der Lymphe und eine Virusbelastung, aber eine weitere Differenzierung der Viren führte zu keinem Ergebnis.

Behandlung mit Auto-Nosoden

Alsowurde Blut aus demOhrläppchen entnommen – als Auto-Nosode – und es ergab eine Belastung.

Eine Auto-Nosode ist körpereigenes Material, das vom Patienten stammt. Vom Ort des krankhaften Geschehens zumBeispiel Urin, Stuhl, Sperma, Menstruationsblut, Speichel, Auswurf, Tränenflüssigkeit, Cerumen, Haut.

Im Blut können sich Erreger befinden, Toxine oder Abbauprodukte, die nicht ausgeschieden werden.

„Der Umgang mit Nosoden bedarf einer großen Sorgfalt, weil sie wie „ein Messer“ arbeiten. Umdie durch sie aus demGewebe gelösten Toxinemit Sicherheit auszuleiten, muss jede Nosode durch ein Drainagemittel begleitet sein.“ Dr. med. Reinhard Voll, 1909 – 1989

Die Blut-Nosode wurde durch das kinesiologische Allergieklopfen ausgeleitet und zusätzlich mit einer Bioresonanz-Ausleitungskarte und eine Stärkungskarte, die in der nächsten Zeit auf der Haut getragen wurden, verstärkt. Außerdem wurde ein Lymphmittel, Toxikatt und ein Multivitaminpräparat verordnet.

Am 17. Juli 2017 – eine Woche später war das Fieber runtergegangen auf 37,4 Grad (einmal noch auf 37,7 Grad). Das Allgemeinbefinden hatte sich gebessert – besonders auch dadurch, dass eine Ursache gefunden wurde. Erstaunlich war, dass das Fieber ohne Antibiotika sich gesenkt hatte.

Ein intensives Nachfragen, wie das ganze Geschehen angefangen hatte, ergab, dass die Patientin viele Mückenstiche an den Unterschenkeln hatte. Durch das intensive Jucken hatte sie ein paar aufgekratzt und versucht mit einem Mückenschutzmittel sich vor weiteren Stichen zu schützen und das Jucken zu mildern. Es wurde erneut mit dem Blutstropfen als Auto-Nosode das Allergieklopfen wiederholt und neue Karten zur Ausleitung und Stärkung mit Bioresonanz angefertigt.

Am 24. Juli 2017 – eine Woche später – brachte sie das Mückenschutzmittel mit. Die Körpertemperatur hatte sich im Wesentlichen auf dem niedrigen Niveau gehalten. Die Blutproben ergaben im kinesiologischen Test keine Belastung mehr – aber das Mückenschutzmittel. Sehr wahrscheinlich wurde das Mückenschutzmittel durch die aufgekratzten Mückenstiche in das Blut aufgenommen und verursachte als Toxin die fieberhafte Reaktion. Dieses wurde kinesiologisch und mit der Bioresonanzkarte sowie der Stärkungskarte ausgeleitet. Die Medikamente wurden wie bisher eingenommen.

Am 07. August 2017 – 2 Wochen später – konnte keine Belastung mehr festgestellt werden. Die Körpertemperatur hatte sich auf normal eingestellt. Die Beine waren schon lange wieder in Ordnung. Es wurde eine allgemeine Stärkung mit dem kinesiologischen Klopfen durchgeführt und die Medikamente sollten in einer niedrigeren Dosierung aufgebraucht werden.

Fazit

Diese Art des Vorgehensmit der kinesiologische Testung mit Auto-Nosoden sowie mit der Therapie mit Auto-Nosoden konnte dieses rätselhafte Geschehen zu einem guten Ende bringen.

Literaturhinweis

Script Allergie und Unverträglichkeiten aus kinesiologischer Sicht, Internationale Kinesiologie Akademie GmbH,Ingeborg L. Weber MSc


Zur Autorin: Ingeborg L. Weber, MSc

MSc (Health Sciences und Child Development) und Diplom-Gerontologin. Koordinatorin für den Forschungsschwerpunkt Kinesiologie am Interuniversitären Kolleg für Gesundheit und Entwicklung Graz / Schloss Seggau. Gründung und Leitung der Internationalen Kinesiologie Akademie in Frankfurt. Seit 1993 als Heilpraktikerin in eigener Praxis tätig. Gründung und 1. Vorsitzende Europäischer Verband für Kinesiologie e.V., Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Naturheilbundes e.V. (DNB e.V.), Gründungsmitglied und Mitglied im Beirat der Association of Natural Medicine in Europe (ANME e.V.), Gründungsmitglied und Mitglied im Beirat der Freien Gesundheitsberufe, Dachverband für freie beratende und Gesundheit fördernde Berufe e.V. Kooperationspartnerin des Steinbeis-Transfer-Instituts Körperbezogene Therapien der Steinbeis-Hochschule Berlin GmbH.

Kontakt: Internationale Kinesiologie Akademie, Cunostr. 50-52, D-60388 Frankfurt-Bergen, Tel.: 06109 / 723941, Fax: 06109 / 723942, info@kinesiologie-akademie.de, www.kinesiologie-akademie.de