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Homöopathische Wirkungsweise von Mineralien, Pflanzen und Tieren und ihr Bezug zu den drei chronischen Krankheiten Hahnemanns
Autor: Dr. rer. nat. Dipl.-biochem. Karin Lenger
Entwicklung eines biochemischen, biophysikalischen und homöopathischen Wirkungsmodells (Teil 3)

Hahnemann ordnete die Symptome seiner Patienten drei großen Krankheitstypen zu: Psora, Sykose und Syphilis, da sie den drei Seuchen Lepra/Aussatz, Gonorrhoe und Syphilis ähneln. Diese adaptierten sich in der DNS und werden als Disposition vererbt, sodass der hereditäre Anteil darüber entscheidet, ob der Patient ein Psoriker, Sykotiker oder Syphilitiker ist. Auf dieser Grundlage entwickeln sich die akuten Erkrankungen. Auch jedes homöopathische Mittel beinhaltet Symptome aller drei chronischen Erkrankungen; der Hauptanteil entscheidet, ob es sich um ein psorisches, sykotisches oder syphilitisches Mittel ist. Die AMB von Psorinum, Medorrhinumund Syphilinumbeinhalten die psychischen und körperlichen Leitsymptome der AMB der entsprechenden chronischen Erkrankung: die Mineralsalze und Elemente des Körpers sind psorische Mittel; Pflanzen mit nicht tödlichen Giften sind sykotische Mittel; tödliche Gifte, Spurenelemente und Enzyme sind luetische Mittel. Eine Erkrankung kann sich innerhalb eines AMB vompsorischen über den sykotischen bis in den syphilitischen Zustand entwickelnwie auch innerhalb verschiedener AMB. Heilung verläuft rückwärts vomsyphilitischen bis in den Anfangszustand der psychischen und körperlichen Problematik.

Entdeckung von Photonen in homöopathischen Arzneien

Bisher galt die homöopathische Therapie als eine Glaubenssache, da bisher niemand einen Wirkungsnachweis erbringen konnte. Die Autorin entdeckte in Hochpotenzen homöopathischer Mittel mithilfe magnetischer Resonanz bisher unbekannte Quanten (magnetische Photonen) im MHz-Bereich. Sie benutzte hierfür zwei Methoden:

1) Tesla-Flachspulen (1)

2) Delayed Luminescence (DL) mithilfe eines modifizierten Photomultipliers (2) (Die homöopathischen Mittel werden vorhermit ihremresonanten Feld stimuliert, daraufhin lösen sich die Photonen vom Träger und werden mit einer zeitlichen Verzögerung abgestrahlt.)

Die Photonen der homöopathischen Mittel zeigen mehrere Resonanzfrequenzen: im Bereich des sichtbaren Lichts (THz), im MHz-Bereich und im kHz-Bereich. Dies ist ein Novum in der Quantenphysik, da bisher nur Photonen mit einer Frequenz (E = h · n Max Planck) bekannt waren.

Die Ergebnisse beider Methoden bestätigten sich gegenseitig. Mit beiden konnten die Potenzhöhen bestimmt und mit unbekannten Mitteln eine Qualitätskontrolle durchgeführt werden.

Durch Steigerung des spezifischen resonanten Magnetfeldes wurden die Photonen von ihrer Trägersubstanz (Alkohol oder Saccharose) getrennt. Niedriges Feld bedeutet niedrige Potenz, hohes Feld Hochpotenz. Danach konnte das spezifische Frequenzspektrum einzelner Mittel aufgenommen werden (Tesla-Flachspulen, Messbereich: D/C/K-Potenzen von 200 bisMMK).Messungen mithilfe der Delayed Luminescence und einem sehr großen konstanten resonanten Feld ergaben, dass die Anzahl der Photonen die Potenzhöhe angibt (Messbereich: CMK bis MMK). Eine niedrige Anzahl bedeutet niedrige Potenz und eine hohe Anzahl höhere Potenz. Beide Methoden müssen weiterentwickelt werden.

Photonen, elektromagnetische Energie – wie wirken sie?

Wie wird Materie aufgebaut bzw. reguliert? Die Formeln E =m·c2 (Einstein) und E = h · n (Planck) können miteinander gleichgesetzt werden: m·c2 = h · n (m = Masse, n = Frequenz, beide variabel, c = Lichtgeschwindigkeit, h = Planck’sches Wirkungsquantum, jeweils Konstanten). Diese Formel besagt, dass Masse in Energie und Energie in Masse übergehen kann. Masse ist ein elektromagnetisches Wellen- oder Frequenzpaket. Die Heisenberg’sche Unschärferelation besagt, dass eine elektromagnetische Energie entweder als Teilchen oder Quantum (Photon) vorkommt, dessen Ortman bestimmen kann, oder als elektromagnetischeWelle, deren Ort nicht mehr bestimmbar ist; nur Frequenzoder Wellenlängenmessungen sind möglich. Als Teilchen sind die Photonen an die Trägersubstanz (Saccharose oder Alkohol) örtlich, magnetisch gebunden. Mit der Zeit oder durch ein resonantes Magnetfeld lösen sich die Photonen ab und werden später zur elektromagnetischen Welle.

Hahnemann stellte, indem er die materiellen Urtinkturen verdünnte und kräftig verschüttelte (potenzierte), Photonen aus Materie her. Diese Energiewird Lorentzkraft genannt. Vermutlich ist die steigende Anzahl von Verdünnungs- und Potenzierungsschritten wichtig, um in einem homöopathischen Mittel Photonen mit immer höheren Frequenzen zu erzeugen.

Was sind Gesundheit und Krankheit biophysikalisch?

Ein lebender Organismus besitzt imgesunden Zustand ein bestimmtes Frequenzmuster; in Abhängigkeit vom biologischen Momentzustand werden Photonen aus der Umgebung aufgenommen und nach bestimmten Enzymreaktionen wieder abgestrahlt (Popps Biophotonen).

Im Krankheitszustand ändert sich dieses Photonenmuster. Um nach dem Resonanzprinzip zu heilen, müssen die Photonen der homöopathischen Mittel dieselbe Frequenz besitzen wie der kranke Organismus. Der pathologische Stoffwechsel des Kranken besitzt ein stärkeres magnetisches Feld mit derselben Frequenz des homöopathischen Mittels. Die Photonen werden sofort angezogen und damit von ihrem Träger getrennt; ähnlich dem Nachweis der Photonen mit Tesla-Flachspulen oder mit Delayed Luminescence durch magnetische Resonanz. Die Regulation des Stoffwechsels passiert so, indem gleichzeitig das Frequenzmuster und der materielle Stoffwechsel des gesunden Zustandes wieder hergestellt werden. Die Kügelchen können richtig gekaut werden, müssen nicht unter die Zunge gelegt werden, damit sie zergehen: das elektromagnetische Feld des kranken Stoffwechsels interessiert das überhaupt nicht. Die Simile-Regel Hahnemanns kann demnach auch folgendermaßen formuliert werden: Die Frequenzen des Kranken müssen den Frequenzen der heilenden homöopathischen Mittel entsprechen. Da nach der Formel von Einstein / Planck Organismus und Psyche eine Einheit, EIN GANZES darstellen, ist es logisch, dass die Homöopathie ganzheitlich wirkt, es ist daher auch nicht nötig, akribisch nach psychischen Symptomen als Auslöser der Krankheit zu suchen, wie Hahnemann sagt, sondern auch körperliche Leitsymptome können auf das Simile hinweisen, selbst die Indikation reicht. Ein körperliches Leitsymptom hat auch immer das entsprechende psychische Symptom. Ist der Kranke z. B. eiskalt, dann friert er auch auf psychischer Ebene: er fühlt sich allein gelassen, körperliche und psychische Wärme fehlen, wie z. B. bei Silicea, Aconitum nap. und Arsenicumalbum.

Biochemische Homöopathie

Jeder biochemische und auch pathologische Stoffwechsel besteht aus Frequenzen.

Deshalb können auch Substrate, Inhibitoren und Enzyme als ähnlichste Mittel in Hochpotenzen zur Heilung benutzt werden, wie die Autorin bereits zeigen konnte.

Ein Beispiel:

Muskellähmungen haben mit einer Hemmung des Acetylcholinrezeptors an der post-Synapse zu tun, sodass das Aktionspotential nicht mehr weitergeleitet werden kann. Bekannt ist beispielsweise die irreversible Hemmung durch Cobrotoxin (Gift der Kobra). Die daraus folgende Lähmung der Atemmuskulatur führt zum Erstickungstod, dem Hyperventilation und asthmatische Anfälle vorausgehen. Heilung bei einem solchen Asthma tritt ein, wenn Hochpotenzen von Naja trip (Kobragift) als irreversibler Inhibitor – luetisches Mittel –, Atropinum (Hyoscyamin, Belladonna) als reversibler Inhibitor – sykotisches Mittel – sowie Acetylcholinum und Calcium phosphoricum als Substrat – psorische Mittel – gegeben werden. Zusätzlich sollten die für die Nervenfunktion wichtigen Mineralien Natrium muriaticum, Kalium carbonicum und Magnesium phosphoricum in Hochpotenzen gegeben werden.

Aus diesen Erfahrungen geht hervor, dass homöopathischeMittel des Stoffwechsels in Hochpotenzen zur Heilung eingesetzt werden können, da der gesamte Stoffwechsel in energetischer Form (Frequenzen) immer vorhanden ist. Mit der Aufnahme von Photonen werden höhere Energieniveaus der Atome erreicht,wodurch Enzyme genug Energie bekommen, um Substrate umzusetzen. Danach werden die Photonen wieder abgestrahlt (Biophotonen). Zur Heilung des Stoffwechsels werden die Frequenzen der Photonen bestimmter homöopathischer Mittel gebraucht, um den Stoffwechsel nach dem Resonanzprinzip zu regulieren.

Zusammenfassung

Krankheit entsteht ganzheitlich auf psychischer und körperlicher Ebene. Sie entwickelt sich häufig zu einer chronischen Erkrankung, wobei der Stoffwechsel stufenweise immer pathologischer wird und auch die Laborwerte entarten. Häufig werden zuerst Mineralien abgegeben oder nicht mehr aufgenommen. Verschiedene phosphat- oder schwefelabhängige Stoffwechselwege sind dann dysreguliert. Aus homöopathischer Sicht ist das ein psorischer Zustand: die Substraterkrankung. Zur Heilung werden Potenzen von Mineralien und Elemente des Stoffwechsels angewendet. Wird die Krankheit chronischer, erreicht sie den sykotischen Zustand, noch mehr Stoffwechselwege werden dysreguliert. Das Nervensystem, das endokrine Drüsensystem, Leber und Galle sind betroffen. Heilmittel sind hier homöopathische Potenzen von Pflanzen mit nicht tödlichen Giften, welche als Substanz reversible Inhibitoren des biochemischen Stoffwechsels sind. Irreversible Inhibitoren des Stoffwechsels, also tödlich wirkende Gifte wie z. B. das Cobrotoxin der Kobra, sind als homöopathische Potenzen die Heilmittel der zerstörenden Syphilis. Ebenso tödlich ist der Mangel an Spurenelementen wie z. B. Kupfer und Eisen. Ihre homöopathischen Potenzen Cuprum metallicum, Ferrum metallicum. regulieren wieder ihren Einbau und damit ihre Funktion.

Jede materielle Substanz ist ein elektromagnetisches Wellenpaket, also auch ein lebender Organismus, der Photonen aus dem Universum aufnimmt und abgibt. Im gesunden und kranken Zustand unterscheiden sich die Frequenzen. Mithilfe der magnetischen Photonen in den homöopathischen Mitteln können die „kranken Frequenzen“ nach dem physikalischen Resonanzprinzip spezifisch gelöscht werden. Bei Lähmungen der post-Synapse beispielsweise werden zur energetischen Regulierung nacheinander das syphilitische Naja tripudians, das sykotische Atropinum, und das psorische Acetylcholinum zusammen mit den Mineralien Calcium phos, Natrium mur, Kalium carb. eingesetzt, dann erfolgt die Regenerierung des pathologischen Stoffwechsels. Die Laborwerte normalisieren sich. Insofern deckt sich das biochemisch- biophysikalische Wirkungsmodell der Autorin mit dem von Hahnemanns chronischen Krankheiten.

(1) gemessen bei Fa. Schwille Elektronik in Kirchheim bei München

(2) gemessen im International Institute for Biophysics, Neuss (Direktor F. A. Popp)

Literaturhinweis

1) Lenger Karin, Homeopathic potencies identified by a new magnetic resonance method. Homeopathy – an energetic medicine. Subtle Energies and Energy Medicine 2006, Vol 15, Nr. 3:225-243

2) Lenger K, RP Bajpai, Drexel M, Delayed luminescence of high homeopathic potencies on sugar globuli. Homeopathy2008; 97, 134-140

3) Lenger Karin, A new biochemical model of homeopathic efficacy in patients with chronic diseases. Subtle Energies & Energy Medicine 2010, 19(3), 9-41.

4) Lenger K, RP Bajpai,Spielmann M. Identification of unknown homeopathic remedies by delayed luminescence. CBB 2013 , DOI: 10.1007/s12013-013-9712-7

5) Lenger K, Lang G. Photons detected by magnetic resonance are efficious in homeopathy. A critical review. OA alternative Medicine 2014 Febr 22;2 (1):4

6) Hahnemann S. Die Chronische Krankheiten.5 Bände, 2.Auflage, Dresden, Leipzig:1835-1839

7) Ortega S.Anmerkungen zu den Miasmen oder chronischen Krankheiten im Sinne Hahnemanns. Heidelberg: 2. Auflage, Karl F. Haug Verlag 1984

8) Popp F.A. Biophotonen- Neue Horizonte in der Medizin. Von den Grundlagen zur Biophotonik. 3. Auflage. Karl F. Haug Verlag in MVS Medizinverlage, Stuttgart 2006


Zur Autorin Dr. rer. nat. Karin Lenger

Dipl.-Biochemikerin und Heilpraktikerin. Seit 1997 eigene Naturheilpraxis für klassische Homöopathie in Offenbach. 12 Jahre wissenschaftliche Assistentin an derMedizinischen Universität in Lübeck (Forschungsschwerpunkte: Krebsforschung, Epigenetik, Neurologie und Liquordiagnostik). Lehrauftrag an der Fachhochschule Lübeck für Elektroingenieure und Maschinenbauer. 1987 bis 1994 Fortbildungsreferentin für Homöopathie der DHU. Entwicklung einer biochemischen homöopathischen Therapie, indem Substrate, reversible und irreversible Inhibitoren und Enzyme des pathologischen Stoffwechsels in Hochpotenzen eingesetzt werden. Entdeckung von Photonen durch magnetische Resonanz in homöopathischen Potenzen und Entwicklung eines biochemisch-biophysikalischen Wirkungsmodells der Homöopathie.

 Kontakt: Kaiserstr. 28, D-63065 Offenbach, dr.karin.lenger@t-online.de